
Mit oder ohne Geste, still oder gut vernehmlich: In verschiedenen Formen erbitten die Menschen Gottes Segen
Mit Handauflegung oder ohne, laut gesprochen oder aufgeschrieben - Segen geben Menschen auf vielerlei Weise weiter. Segen - er kann auch einfach still, aber tief im Herzen empfunden zugesprochen werden. Mal Aber laut, mal leise, mit Geste oder ohne. Entscheidend ist: Wer segnet, gibt die oder den Gesegneten in Gottes Hand, anempfiehlt sie oder ihn seiner Zuneigung.
Salbung
Nach evangelischem Verständnis kein Sakrament, aber ein wohltuender Segen: die Salbung
Salbungen sind im Kommen. Der Kölner Theologe Dr. Rainer Stuhlmann nennt die Salbung eine "Intensivsegnung". Für ihn ist klar: Eine Salbung "schenkt Segen, der unter die Haut geht". Die Anregung zu Salbungen sei aus der Ökumene in die evangelischen Gemeinden gekommen. Die Salbung sei kein Sakrament. Sie gelte nicht nur Kranken, sondern allen Mühseligen und Beladenen.
In Wuppertal feiert die Krankenhausseelsorge (z.B. in der Erlöserkirche Wichlinghausen, Stahlstr.) in regelmäßigen Abständen Salbungsgottesdienste.



